Radtour planen nur radwege
Radreise-Beratung und Routenplanungshilfe Warum eine Radtour planen? Erst mal: ich selber bin gar keine Planerin. Am liebsten würde ich einfach losfahren und mich ins Abenteuer stürzen. Trotzdem rate ich dringend, die Route deiner Radreise voraus zu planen. Aus folgenden Gründen: Stress reduzieren Hast du nur zwei Wochen Zeit, ist deine Radtour wesentlich entspannender, wenn du weisst, dass du in den geplanten Etappen dein Ziel erreichen kannst, von wo aus du dann auch rechtzeitig wieder nach Hause kommst. Natürlich kannst du auch ohne Ziel und Planung losfahren. Sei dir einfach bewusst, dass es besonders in Italien nicht ganz so einfach ist, von jedem Ort aus wieder zurück nach Hause transportiert zu werden — besonders wenn du Fahrrad und Gepäck mittransportieren willst. Gefühl von Sicherheit Jeder und jede hat ein anderes Sicherheitsbedürfnis, aber ich behaupte, dass es für uns alle angenehm ist, am Morgen schon eine Ahnung zu haben, wo wir an diesem Abend übernachten können. Das muss nicht fix gebucht sein, aber wenigstens klar, dass in Etappenziel-Nähe Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind. Gerade wenn du auf Campingplätzen übernachten willst, lohnt es sich, die Etappen deiner Route nach offenen Plätzen zu richten. Zeit und Kosten sparen und Nerven Hast du eine grobe Route bereit, brauchst du dich unterwegs viel weniger um logistische Probleme wie Fahrradtransport, ein sicherer Platz für dein Fahrrad über Nacht, Verpflegung und ähnliches zu kümmern. Dadurch sparst du viel Zeit — und Nerven. Kennst du voraus schon günstige Übernachtungsmöglichkeiten, kommst du nicht in die Verlegenheit, abends um 20 Uhr noch ein Zimmer zu suchen, an einem Ort, der komplett ausgebucht ist. Das kann dann nämlich richtig teuer werden. Und gleich nochmals Nerven kosten. Manche interessieren dich vermutlich nicht. Aber womöglich gibt es Dinge, die du gerne einmal sehen würdest, und dann wäre es doch schade, wenn du sie um ein paar Kilometer verfehlst, bloss weil dir nicht klar war, dass sie ganz nahe an deiner Route liegen. Ist mir tatsächlich schon passiert…. Vielleicht sinds für dich auch nicht die klassischen Sehenswürdigkeiten, sondern Erlebnisse wie ein besonderer Pass z. Vermeidung von Gefahren Mit Gefahren meine ich vor allem stark befahrene Strassen. Tatsächlich lassen sich viele davon mit einer guten Planung vermeiden. Vereinfacht die Wahl der Ausrüstung Wenn du jetzt schon weisst, dass dich deine Radtour auf einen Pass von Metern bringt, ist auch klar, dass du warme Kleidung einpacken musst. Fährst du hingegen im Juli einmal rund um Sizilien, kannst du die warme Jacke ruhig zuhause lassen. Radtour planen nur radwege kannst du besser abschätzen, ob du das ganze Kochzeug mitschleppen willst, wenn du deine grobe Route schon kennst und weisst, ob an den jeweiligen Etappenzielen eine grössere Verpflegungsauswahl besteht. Warum eine zu starre Planung auch nix ist So sehr die oben genannten Gründen für eine Routenplanung sprechen, so sehr bin ich gegen eine allzu detaillierte, unflexible Planung, sonst wird deine Radreise eher zu einer stressigen Pflichtübung als zu einem genüsslichen Fahrradurlaub.