Elternzeit steuer absetzen

Was Eltern von der Steuer absetzen können Von dpa Für Eltern gibt es bei der Steuererklärung einiges zu beachten. Mitunter zahlen sie auch eine Menge Geld für ihre Kinder - etwa Allerdings können Eltern auch etwas zurückbekommen. Denn das Finanzamt erkennt einige der typischen Ausgaben steuermindernd an. Das können Eltern von der Steuer absetzen. Windeln, Spielzeug, Kleidung, Schulbücher - Kinder elternzeit steuer absetzen teuer. Doch an vielen Punkten kommt der Staat den Eltern entgegen. Einen Teil der Ausgaben können sie über die Steuererklärung zurückholen. Es lohnt sich, Rechnungen aufzuheben und genauer hinzusehen - vor allem bei den folgenden Punkten. Das gilt beim Elterngeld: die richtige Steuerklasse Das Elterngeld wird bis zu 14 Monate gezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass beide Partner eine berufliche Auszeit nehmen. Ein Elternteil muss sich mindestens zwei Monate zu Hause um den Nachwuchs kümmern. Allerdings ändert sich die Berechnung in Während bisher der reale Nettolohn zugrunde gelegt wurde, werden nun pauschale Beträge für Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer berechnet, erklärt Rauhöft. In der Lohnsteuerkarte eingetragene Freibeträge für hohe Werbungskosten oder den Behindertenpauschbetrag würden nicht mehr berücksichtigt. Verheiratete Paare sollten zu Beginn der Schwangerschaft ihre Steuerklassen überprüfen und gegebenenfalls tauschen, rät Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin. Sie hat aber meist die Steuerklasse 5, also mehr Abzüge. Ein Wechsel in Steuerklasse 3 würde ihr ein höheres Elterngeld bringen. Kindergeld oder Kinderfreibeträge? Ob Kindergeld oder Kinderfreibeträge für die Eltern sinnvoller sind, prüft das Finanzamt über die Einkommenssteuererklärung. Deutsch rät aber dazu, immer zuerst einen Antrag auf Kindergeld zu stellen. Wer das vergesse, gehe im schlimmsten Fall leer aus, weil das Finanzamt lediglich prüfe, was theoretisch günstiger sei und nicht, was tatsächlich beantragt und gezahlt wurde. Das Kindergeld werde auf jeden Fall bis zum Lebensjahr des Kindes gewährt. Spätestens am Geburtstag ist aber Schluss.