Pension nach scheidung

Denn wir müssten uns in einen Sachverhalt erst einarbeiten, den die vertretenden Anwälte bereits "drauf haben". Das macht nur in seltenen Fällen Sinn. Unser Interesse an Abänderungsfällen ist aber auch generell eher gering. Während der Ehe erworbene Pension nach scheidung und Rentenanwartschaften werden geteilt Pension nach scheidung Scheidung einer Ehe wird ein Versorgungsausgleich durchgeführt, sofern nicht eine gesetzliche Ausnahme greift. Geregelt ist dies im Versorgungsausgleichsgesetz. In der Praxis sind weitere Gesetze in Betracht zu ziehen, insbesondere die Beamtenversorgungsgesetze und das BVersTG Bundesversorgungsteilungsgesetz. Es soll nicht nur der während der Ehe angefallene Vermögenszuwachs auf beide Ehegatten zu gleichen Teilen verteilt werden Stichwort: Zugewinnausgleichsondern das Prinzip der wertgleichen Teilhabe gilt auch für die Renten- und Versorgungsansprüche, so weit diese während der Ehe angewachsen sind. Sind beide Ehegatten Beamte gewesen, sind Versorgungsanwartschaften Pensionsansprüche zu teilen, bei Arbeitnehmern Rentenanwartschaften und bei Freiberuflern oft gar nichts. Seit wird jedes einzelne Versorgungsanrecht für sich behandelt und geteilt. Während früher einem der Ehegatten Teile der Renten- und Versorgungsansprüche des anderen nach einer Gesamtberechnung übertragen wurden, werden jetzt zum Beispiel - um beim Thema Beamtenversorgung zu bleiben - die während der Ehezeit erworbenen Pensionsansprüche aus dem Beamtenverhältnis des Ehemannes geteilt und im Gegenzug die Rentenansprüche aus der Angestelltentätigkeit der Ehefrau. Dabei werden die Ansprüche nicht mehr unbedingt z. Dieses Prinzip verfolgt insbesondere der Bund. Hat ein Bundesbeamter etwas abzugeben, so wird in Höhe des abzugebenden Wertes bei dem Bund ein Anrecht für den Ausgleichsberechtigten eingerichtet. Man spricht von der internen Teilung. Der Bund hat extra ein Bundesversorgungsteilungsgesetz geschaffen, um die neuen Abläufe zu regeln. Leider ist das Vorgehen nicht einheitlich geregelt. Die Bundesländer müssen das neue System nicht übernehmen. Deshalb gibt es Aufsplitterung und Unübersichtlichkeit. Die Bundesländer halten überwiegend noch an der sog. Das gilt auch für Hamburg. Hat ein hamburgischer Landesbeamter etwas abzugeben, dann wird für die Ausgleichsberechtigte ein Anrecht in der Rentenversicherung begründet. Die Höhe des Ausgleichs Das Familiengericht setzt fest, in welcher Höhe Anwartschaften zu übertragen sind bzw. Grundsätzlich sollen beide Ehegattten an den während der Ehe entstandenen Zuwächsen in gleicher Höhe beteiligt sein. Die Höhe des übertragenen Anteils verändert sich nach der Scheidung Oft werden wir, wenn die Beamten Jahre später pensioniert werden, um Rat gefragt, weil jetzt ein viel höherer Betrag abgezogen wird als seinerzeit festgesetzt wurde. Ja, das ist so vorgesehen. Der einmal vom Familiengericht festgesetzte Betrag verändert sich im Laufe der Jahre parallel zu Anhebungen von Besoldung und Versorgung.