Pflegegrad bei krebs palliativ

Eine Krebserkrankung hat langfristige Auswirkungen. Viele Betroffene sind geschwächt und benötigen auch nach einer Therapie anhaltende Pflege und Betreuung. Worauf es dabei ankommt und welche Rolle Angehörige spielen. Was ist Krebs? Krebs ist der Überbegriff für eine Gruppe von Pflegegrad bei krebs palliativ, die durch unkontrolliertes Wachstum und Teilung von Zellen verursacht wird. Das bedeutet, dass die neu gebildeten Zellen in umliegendes Gewebe eindringen und in fortgeschrittenen Stadien über das Blut- oder Lymphsystem weitere kleinere Geschwulste Metastasen in anderen Teilen des Körpers bilden. Sie zerstören zwar das umliegende Gewebe, bilden aber keine Metastasen. Ein Beispiel dafür ist eine bestimmte Art von Hautkrebs, das sogenannte Basaliom. Neben Schmerzen aufgrund des Tumorwachstums sind Erschöpfung und Gewichtsabnahme typische Symptome einer Krebserkrankung. Das hat unter anderem damit zu tun, dass bösartige Tumoren Auswirkungen auf verschiedene Stoffwechselprozesse und hormonelle Regelkreise haben. Die Beschwerden durch Krebs können sich von Person zu Person unterscheiden, abhängig von Art und Stadium der Erkrankung sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand der Betroffenen. Therapie und angepasste Pflege bei Krebs Die therapeutischen Optionen variieren je nach Krebsart und -stadium und können Operationen, Strahlentherapie, Chemotherapie, Immuntherapie sowie andere Ansätze umfassen. Je nach Therapieform können nach der Behandlung unterschiedliche Pflegeschwerpunkte im Vordergrund stehen: Wer nach einer OP einen künstlichen Blasen- oder Darmausgang hat, braucht etwa Unterstützung bei der Stomaversorgung, wer mitten in der Chemotherapie ist, kämpft häufig mit Nebenwirkungen wie Übelkeit und geschwächtem Immunsystem. Im stationären oder ambulanten Bereich gibt es spezielle onkologische Fachkräfte, die eine 2-jährige Weiterbildung absolviert haben, um damit Patienten in den unterschiedlichen Krankheitsphasen noch besser zur Seite stehen zu können. Viele Angehörige entscheiden sich aber auch, die Pflege selbst zuhause zu übernehmen. Besondere Pflegebedürfnisse bei Krebs Wenn ein bösartiger Tumor Metastasen bildet, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Behandlung eine längere Zeit der Pflege erforderlich ist. Eine angepasste Pflege, die auf die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Person Rücksicht nimmt, ist jetzt besonders wichtig. Diese können, je nach Krebsart, Stadium und Grundkonstitution des oder der Betroffenen sehr unterschiedlich sein: Bei der Pflege von Brustkrebspatientinnen steht etwa oft eine eingeschränkte Beweglichkeit der Arme im Vordergrund, bei der Pflege von Prostatakrebspatienten spielt häufig Inkontinenz eine Rolle. Ein weiteres Beispiel: Bei Wirbelbrüchen aufgrund von Knochenmetastasen kann sehr plötzlich die Mobilität der betroffenen Person stark eingeschränkt sein und es können massive Schmerzen bei Bewegungen auftreten. Es gibt aber auch einige Pflegebedürfnisse, die auf viele Krebspatient:innen zutreffen: Pflege bei Krebs — Hygiene Egal ob durch die Behandlung oder durch die Erkrankung selbst: Krebspatient:innen sind häufig anfälliger für Infektionen, da ihr Immunsystem geschwächt ist. Und zwar nicht nur vor und nach der Versorgung der erkrankten Person, sondern selbstverständlich auch wenn man als Pflegekraft nach Hause kommt, vor der Zubereitung und Gabe von Mahlzeiten oder nach dem Toilettengang. Da nicht nur Viren, sondern auch Bakterien und Pilze eine potentielle Gefahr für Immungeschwächte darstellen, sollte auch in anderen Bereichen erhöhte Hygiene gelten: In Kleidung, Handtüchern und Bettwäsche können sich schnell Keime ansammeln. Bettwäsche sollte wöchentlich und bei Bedarf auch pflegegrad bei krebs palliativ gewechselt werden. Generell gilt für das Essen bei geschwächtem Immunsystem: Eier nur gekocht verzehren, Fleisch durchbraten, auf Rohmilchprodukte und auf rohen Fisch wie bei Sushi verzichten, Obst und Gemüse gründlich waschen oder schälen, Salate frisch zubereiten und Wasser in Flaschen kaufen. Das kann einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung und die Verträglichkeit der Behandlung haben: So kann Mangelernährung das Ansprechen auf die Tumorbehandlung verschlechtern und Nebenwirkungen wie Müdigkeit verstärken. Wichtig deshalb: Ein gezielter Wiederaufbau an Körpergewicht.