Mehrfamilienhaus altbau welche heizung
Tipp: Günstigste Fachbetriebe finden für Solaranlagen und Heizungen. Zentrale und dezentrale Heizlösungen Wenn eine Heizungsanlage im Mehrfamilienhaus mit mehr als acht Parteien geplant wird, sollte über eine getrennte Wärme- und Warmwasserversorgung nachgedacht werden. Der Heizkessel im Mehrfamilienhaus ist dazu ausgelegt, einen zentralen Pufferspeicher stets auf Temperatur zu halten. Dezentrale Warmwassererzeuger wie Durchlauferhitzer oder Gasthermen können diese Spitzenlasten abfedern und die Leistungsproportionen der Heizsysteme im Mehrfamilienhaus effektiver verteilen. Die Investitionskosten für Gasheizungen sind zwar gering, doch das Klimaschutzprogramm sieht eine CO2-Steuer auf Gas vor. Ab werden pro Tonne CO2 45 Euro, schon bis zu 65 Euro fällig. Das wird die Gaspreise deutlich steigen lassen. Brennstoffzelle — Heizungsanlage der Zukunft? Doch Gas sollte man nicht völlig abschreiben. Denn eine innovative Technik für eine Heizungsanlage im Mehrfamilienhaus sind Brennstoffzellenheizungendie neben der Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung auch elektrische Energie liefern. Sie kommen ganz ohne eine Verbrennung aus. Denn bei der chemischen Reaktion von Wasser- und Sauerstoff entstehen Wärme und Strom. Erklärt: Die kalte Verbrennung in der Brennstoffzelle Holz, Sonne und Luft auf dem Vormarsch Langfristig kommen nur noch Anlagen mit erneuerbaren Energieträgern in Frage. War Holz als Energieträger bisher eine Nischenanwendung, haben moderne Holzheizungen im Zuge der Klima-Diskussion deutlich an Bedeutung gewonnen. Eine Alternative zu Holz: die Wärmepumpe. Sie entzieht der Umgebung Wärme und wandelt sie durch Kompression zu Heizungswärme um. Wärmepumpen gibt es als Luft- Erd- oder Solewärmepumpen. Erdwärmepumpen beziehen ihre Wärme entweder aus einer Bohrung mit darin verbrachten Sonden oder aus im Boden ausgebrachten Rohrleitungen. In der Anschaffung am günstigsten sind Luft-Wärmepumpen, da die Wärmequelle Luft mit wenig Aufwand erschlossen werden kann. Solaranlagen können nur als energiesparendes zusätzliches Heizungsmodul gesehen werden. Empfehlenswert ist daher eine Kombination von Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützungbei der ein Warmwasserspeicher auch als Wärmequelle für die Heizung genutzt wird. Solarthermie: Gewinnung von Wärme für die Warmwasserbereitung und Heizung In Altbauten sind zwar noch Nachtspeicherheizungen zu finden, sind aber für den Neubau hinsichtlich der Energiekosten nicht mehr empfehlenswert — auch wenn das Verbot mit der Novelle des Mehrfamilienhaus altbau welche heizung EnEG wieder aufgehoben wurde. Die bestmögliche Lösung der Heizungsvariante für Ihr Mehrfamilienhaus kann nur durch eine individuelle Beratung erfolgen. Ein erfahrener Energieberater oder Heizungsfachmann kann auf die örtlichen Voraussetzungen, die technischen Möglichkeiten und die gesetzlichen Vorschriften eingehen. Er wird Sie entsprechend beraten.