Umwandlungssatz pensionskasse vergleich
Aktualisiert am Oktober Der im Pensionskassengesetz BVG vorgeschriebene Mindest-Umwandlungssatz beträgt zurzeit für jährige Männer und jährige Frauen 6,8 Prozent. Pro ' Franken obligatorisches Altersguthaben resultiert bei diesem Umwandlungssatz eine Rente von Franken pro Jahr. Lesen Sie regelmässig unsere Tipps zu AHV, Pensionskasse und 3. Säule: Newsletter abonnieren Der gesetzliche Umwandlungssatz gilt nur für den obligatorischen Teil des Altersguthabens, im persönlichen Pensionskassenausweis umwandlungssatz pensionskasse vergleich als "Altersguthaben gemäss BVG" bezeichnet. Die meisten Versicherten haben auch ein überobligatorisches Altersguthaben, weil ihre Pensionskasse höhere als nur die obligatorischen Leistungen erbringt. Auch freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse zählen in der Regel zum überobligatorischen Guthaben. Merkblatt Pensionierung — Rente oder Kapital? Kostenlos bestellen Den Umwandlungssatz für überobligatorische Guthaben können die Pensionskassen selber festlegen. Oft ist er deutlich niedriger als der Satz für das Obligatorium. Bei einer Reihe von Pensionskassen beträgt er zwischen 5 und 5,5 Prozent, bei manchen ist er sogar noch tiefer. Pensionskassen, die mehr als nur die gesetzlichen Leistungen versichern, können statt separaten Umwandlungssätzen für das obligatorische und das überobligatorische Guthaben auch einen sogenannt "umhüllenden Umwandlungssatz" vorsehen, der dann für das gesamte Altersguthaben gilt. Er ist in der Regel tiefer als der gesetzliche Satz von 6,8 Prozent. Warum die Umwandlungssätze sinken Entscheidend für die Höhe des Umwandlungssatzes sind zwei Dinge: Erstens die statistische Lebenserwartung der Versicherten bei der Pensionierung. Für diese Zeit muss das vorhandene Alterskapital reichen. Und zweitens die zu erwartende Rendite auf dem Kapital. Denn die Pensionskasse zahlt das Geld nur nach und nach aus und legt den Rest solange wie möglich an. Bei der Einführung des BVG im Jahr betrug der gesetzliche Umwandlungssatz für Männer und Frauen 7,2 Prozent. Seither ist die Lebenserwartung sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen deutlich gestiegen. Und auch die Zinsen liegen deutlich tiefer als damals. Mitte der 80erJahre rentierten zum Beispiel zehnjährige Obligationen der Schweizer Eidgenossenschaft mit rund 5 Prozent. Seitdem ist die Rendite stark gesunken. Ende Juli lag sie bei rund 1 Prozent, von bis war sie meistens sogar im negativen Bereich. Merkblatt Umwandlungssatz pensionskasse vergleich für die Planung Ihrer Pensionierung Das Merkblatt beschreibt die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Planung Ihrer Pensionierung berücksichtigen sollten. Kostenlos bestellen Zwar wurde der gesetzliche Umwandlungssatz im Rahmen der 1. BVG-Revision von bis schrittweise auf 6,8 Prozent gesenkt. Bei der aktuellen Lebenserwartung müssten die Pensionskassen aber durchschnittlich mehr als 4,5 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaften, damit die Rechnung bei einem Umwandlungssatz von 6,8 Prozent langfristig aufgeht.