Bip deutschland 2024
Drucken Die führenden Forschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft deutlich gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr voraussichtlich um 0,1 Prozent wachsen und damit quasi stagnieren, teilten die Institute am Vormittag mit. Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft sogar leicht geschrumpft: um 0,3 Prozent. Für erwarten die Experten aber wieder eine Erholung: Dann soll das Bruttoinlandsprodukt um 1,4 Prozent wachsen. Bei ihrer Prognose im Herbst sprachen die Institute noch von einem Bip deutschland 2024 von 1,3 Prozent im Jahr Dass sie diese Erwartung nun so deutlich herunterschrauben, kommt aber nicht überraschend. Bereits im Februar schrieb die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsberichtdass sie in diesem Jahr nur noch ein minimales Wachstum von 0,2 Prozent erwartet. Die EU-Kommission sagt Deutschland ein Plus von 0,3 Prozent voraus. Mit "Deutsche Wirtschaft kränkelt", haben die Institute ihr Gutachten überschrieben. Und das liege an konjunkturellen wie strukturellen Faktoren, die sich gegenseitig überlagerten. Im vergangenen Jahr lag sie noch bei 5,9 Prozent. SZ Plus Deutsche Konzerne :"Deutschland geht mir auf die Nerven" Die Futuristin Amy Webb ärgert sich über den fehlenden Willen der deutschen Wirtschaft, sich zu verändern. Das führe zu fehlenden Innovationen - und dem Aufstieg einer gefährlichen Konkurrenz. Interview von Kathrin Werner Zweimal im Jahr - im Herbst und im Frühjahr - erstellen fünf wichtige Forschungsinstitute ihre sogenannte Gemeinschaftsdiagnose. Sie ist auch politisch relevant: Der Bundesregierung dient sie als Basis für ihre eigenen Planungen und nicht zuletzt für die Steuerschätzung, die wiederum für die Verhandlungen über die Haushaltspläne von Bund und Ländern entscheidend ist. Diese fünf Institute sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW in Berlin, das Münchner Ifo-Institut, das Kieler Institut für Weltwirtschaft IfW Kieldas Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle Saale und das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen.