Grundsteuer teileigentum bruttogrundfläche

Neben der insgesamten Wohnfläche des Grundstücks ist somit bei mehreren Wohnungen z. ZFH oder MWG die Wohnfläche auch für jede Wohnung getrennt zu ermitteln. Je nach Grundstücksart ist weiterhin folgendes zu beachten: Für die EFH und ZFH ist die Wohnfläche zzgl. Die ggf. Keller, Waschküchen sind hingegen gesondert anzugeben. In den Bundesländern mit Flächenmodellen, also Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen wird die Wohnfläche für alle Gebäudeflächen benötigt, welche der Wohnnutzung dienen. Die Nutzflächen wiederum werden für alle Gebäudeflächen benötigt, die nicht der Wohnnutzung dienen. Wird ein Gebäude sowohl zu Wohnzwecken als auch zu Nichtwohnzwecken genutzt, so sind die entsprechenden Flächen separat zu ermitteln und anzugeben. Grund dafür ist, dass in diesen Bundesländern die Berechnung der Grundsteuer, wie das Wort Flächenmodell bereits impliziert, lediglich auf den Gebäudeflächen beruht. Eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Grundstücksarten erfolgt im Gegensatz zum Bundesmodell nicht. Bei der tatsächlichen Nutzung der Gebäudeflächen ist dabei nur zwischen Wohn- oder Nichtwohnnutzung zu unterscheiden. Diese Unterscheidung findet dann bei der Ermittlung der Grundsteuer Berücksichtigung, indem z. Die ermittelte BGF wird dann mit den angepassten Normalherstellungskosten NHK multipliziert und ergibt den Gebäudenormalherstellungswert, welcher die Grundlage für die Berechnung des Gebäudesachwerts im Bundesmodell darstellt. Neben Baden-Württemberg wird in den Bundesländern Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen die BGF hingegen nicht benötigt und muss somit auch nicht ermittelt werden. Hinweise zur Ermittlung der Gebäudeflächen Wohnfläche Die Wohnfläche ist grundsätzlich nach der Wohnflächenverordnung WoFlV 3 zu ermitteln, welche die in der aktuellen Praxis am häufigsten anzutreffende Berechnungsmethode darstellt. Dabei werden in die Wohnfläche alle Räume innerhalb der Wohnung miteinbezogen. Dazu zählen auch Nebenräume wie z. Dies soll der Vereinfachung dienen. Kellerräume oder Garagen gehören hingegen nicht zur Wohnfläche. Steht eine Fläche leer oder wird nicht genutzt, so rechnet diese zur Wohnnutzung, wenn die Fläche vorher der Wohnnutzung diente. Dies gilt so lange, bis die Fläche für eine grundsteuer teileigentum bruttogrundfläche Nutzung genutzt wird und die geänderte Nutzungsabsicht objektiv erkennbar ist, z. Eine andere Berechnungsmethode zur Ermittlung der Wohnfläche ist die II. Berechnungsverordnung4 II. Die II. BV galt bis zum Wurde bei älteren Gebäuden bis zum