Ab wann normale entbindung

Was sind die Anzeichen einer Geburt? Die Fruchtblase platzt und Fruchtwasser läuft aus der Vagina. Meist dauert es dann nur noch wenige Stunden, bis die Geburtswehen einsetzen. Bei vielen Frauen platzt die Fruchtblase aber auch erst während der Geburt. Ausgelöst werden sie durch das wehenfördernde Hormon Oxytocin, das der Körper zum Ende der Schwangerschaft vermehrt ausschüttet. Treten sie alle 5 bis 10 Minuten auf, sollte die werdende Mutter zur Geburtsklinik beziehungsweise zum Geburtshaus aufbrechen oder die Hebamme für die Hausgeburt anrufen. Sind das schon richtige Wehen? Klarheit kann ein warmes Bad oder eine warme Dusche verschaffen: Vorwehen lassen typischerweise nach, Geburtswehen verstärken sich. In welchen Phasen verläuft eine natürliche Geburt? Vermutlich ist jeder Schwangeren etwas bange zumutewenn sie an die bevorstehende Geburt denkt. Vor allem, wenn es die erste Entbindung ist. Eine Frage, die sich die meisten im Laufe der Schwangerschaft stellen, ist: Wie lange dauert eine Geburt? In der Regel sind es zwischen vier und 18 Stunden. Keine Geburt ist wie die andere, aber jede natürliche Geburt verläuft in vier Phasen. Die Eröffnungsphase Bei Erstgebärenden dauert die erste Phase durchschnittlich acht bis 14 Stunden, bei weiteren Geburten sechs bis acht Stunden. Der Kopf des Babys drückt auf den Gebärmutterhals, der Muttermund weitet sich zunehmend. Die Pausen zwischen den Wehen nutzen die Gebärenden am besten, um sich zu bewegen und zu entspannen. Je weiter die Eröffnungsphase fortgeschritten ist, desto intensiver werden ab wann normale entbindung Wehen erlebt, sie strahlen bis in den unteren Rücken und den Schambeinbereich aus. Übergangsphase Die Eröffnungsphase wird meist von einer kurzen Übergangsphase abgelöst, in der sich der Muttermund vollständig auf etwa zehn Zentimeter öffnet. Die Austreibungsperiode mit Pressphase Wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist, beginnt die Austreibungsperiode. Sie wird in eine frühe Austreibungsphase und eine Pressphase unterteilt. Am Anfang der Austreibungsphase tritt das Kind in den Beckeneingang ein. Die Wehenpausen werden immer kürzer. Wenn die Fruchtblase vorher noch nicht geplatzt ist, öffnet sie sich jetzt. Wehe für Wehe rutscht das Baby tiefer. Ist es mit dem Kopf am Beckenboden angekommen, drückt es auf den Damm Perineumder bei Frauen zwischen Vagina und After liegt und Teil des Beckenbodens ist — so wird der Pressdrang bei der Gebärenden automatisch ausgelöst. Durch das Pressen wird das Baby Stück für Stück vorwärts geschoben.