Ekg t negativität

Normales EKG T-Welle Die T-Welle ist Spiegelbild der Phase 3 des Aktionspotenzials terminale Repolarisation. Aufgrund einer vergleichsweise längeren Aktionspotenzialdauer endokardialer Zellen beginnt sie ekg t negativität. Die Polarität der T-Welle ist daher in normalerweise in Ableitungen mit einem hohen R positiv. Störungen der Repolarisation, die zu charakteristischen Veränderungen der T-Welle führen, spielen eine wichtige Rolle bei der Arrhythmogenese. Ein besonderes Charakteristikum von T-Wellen-Veränderungen ist, das sie nicht selten nur flüchtig d. T-Wellen-Veränderungen sind ein wichtiger Aspekt der Elektrokardiographie. Sie können mit oder ohne Veränderungen der ST-Strecke auftreten. Eine sorgfältige Inspektion aller Ableitungen des Kanal-EKGs im Hinblick auf solche Veränderungen ist erforderlich. EKG Folgende Befunde kennzeichnen normale T-Wellen: Polarität: bei einem positiven QRS-Komplex sind auch die T-Wellen positiv, d. Der Gipfel der T-Welle ist abgerundet konvexer Verlauf. Die T-Welle kann in den Ableitungen III und ekg t negativität negativ sein, ohne das dies krankhafte Bedeutung haben muss. Bei jungen Erwachsenen kann die T-Welle auch in V2 gelegentlich auch in V3 negativ sein juveniles EKG. Eine Abklärung bezüglich spezieller Pathologien Rechtsherzbelastungarrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie ist in diesen Fällen notwendig. Kategorien von T-Wellen-Veränderungen Es können primäre von sekundären T-Wellen-Veränderungen unterschieden werden: Primäre T-Wellen-Veränderung: die Erregungsrückbildungsstörung ist unabhängig von Veränderungen der Erregungsausbreitung der Depolarisation ; hierzu gehören z. Sekundäre T-Wellen-Veränderung: die Erregungsrückbildungsstörung tritt in Zusammenhang mit einer veränderten Depolarisation auf z. Besonderheiten bei der Vermessung von T-Wellen Bei niedriger Amplitude der T-Welle ist die Lokalisation des Endes der T-Welle erschwert. Dies beeinträchtigt die Bestimmung der Dauer des QT-Intervalls. Auch automatische Messungen vom Gerät sind in dieser Situation nicht selten fehlerhaft und müssen durch manuelles Nachmessen kontrolliert werden. Erschwerte Bedingungen für Messungen ergeben sich auch bei einem biphasischen Verlauf der T-Welle und dem Vorhandensein von U-Wellen siehe nachfolgende Abbildung. Konstruktion einer Tangente zur Bestimmung des Endes der T-Welle. Wenn sich das Ende der T-Welle und der Beginn einer U-Welle überlagern, kann eine Tangente parallel zum absteigenden Schenkel der T-Welle helfen, dessen Ende zu bestimmen. Es wird angenommen, dass sich das "Ende" der T-Welle dort befindet, wo die Tangente die Nulllinie schneidet dicker Pfeil. Ohne diese Hilfskonstruktion dünner Pfeil würde das QT-Intervall fälschlicherweise zu lang ausfallen. Bei Messung in Ableitung II sind solche Tangentenkonstruktionen in der Regel nicht notwendig. Die Brustwandableitungen, in denen sich solche Überlagerungsphänomene bevorzugt finden, sollten nicht primär zur Bestimmung der QT-Intervall-Dauer herangezogen werden. T-Wellenveränderungen - Differenzialdiagnosen Die differenzialdiagnostische Abgrenzung der Ursachen von T-Wellenveränderungen erfolgt anhand der Amplitude, der Morphologie und der Polarität der T-Welle. Überhöhte spitzpositive und gleichschenklige T-Welle: erhöhter Vagotonus, Erstickungs-T bei akutem Infarkt, Hyperkaliämie.