Was tun gegen depression nach geburt
Gedanken an Selbstverletzung oder daran, dem Baby zu schaden Von einer Depression wird erst gesprochen, wenn diese Beschwerden mindestens zwei Wochen anhalten. Bis zu 15 von Frauen bekommen in den ersten drei Monaten nach der Geburt eine Depression. Bei manchen ist sie leicht ausgeprägt, bei anderen stärker. Ohne Behandlung dauert eine Wochenbett-Depression meist 4 bis 6 Monate. Manche Symptome können auch noch nach einem Jahr fortbestehen. Bei Frauen, die keine Behandlung in Anspruch nehmen, besteht eher die Gefahr, dass die Depression länger andauert. Sie machen sich Sorgen, weil es ihnen schwerfällt, sich um ihr Kind zu kümmern. Sie können oft nicht einfühlsam auf das Kind reagieren. Dies kann dazu führen, dass sie sich zunehmend zurückziehen. Einige Frauen berichten, dass sie sich selbst fremd wurden. Manche Frauen fühlen sich so schlecht, dass sie gar nicht in der Lage sind, sich um Hilfe zu bemühen. Dann ist es gut, wenn andere — etwa die Ärztin oder Hebamme, der Partner oder Freundinnen — erkennen, was vor sich geht, und für mehr Unterstützung sorgen. Was kann eine Wochenbett-Depression auslösen? Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn manche Frauen nach einiger Zeit auf Probleme und Überforderung mit einer Depression reagieren. Frauen erkranken häufiger an einer Wochenbett-Depression, wenn sie schon einmal Angststörungen oder Depressionen hatten, Stress und belastende Erlebnisse während der Schwangerschaft und nach der Geburt hatten oder haben oder in einer unglücklichen Beziehung oder nicht in einer Partnerschaft leben, häusliche Gewalt erfahren und allgemein wenig soziale Unterstützung haben. Welchen Einfluss die was tun gegen depression nach geburt Veränderungen nach der Geburt haben, ist noch unklar. Ist eine Wochenbett-Depression gefährlich? Sie ist jedoch sehr belastend für eine Mutter und kann auch die Beziehung zum Kind beeinträchtigen — vor allem, wenn es der Mutter schwerfällt, auf die Bedürfnisse ihres Kindes zu reagieren. Es ist auch nicht ungewöhnlich, Zwangsgedanken zu entwickeln. Manche Mütter denken beispielsweise daran, ihrem Kind zu schaden — dabei würden es die allermeisten nie tun. Dennoch macht allein der Gedanke Angst und kann zum Beispiel dazu führen, dass sie sich nicht mehr trauen, das Kind allein zu baden. Dann kann das Wissen entlasten, dass solche Gedanken meist nicht in Taten umgesetzt werden. Bei einer starken Depression besteht die Gefahr, dass sie über lange Zeit anhält. Selten kommt es dann zum Versuch, sich selbst zu töten Suizid. Dies ist gerade während der Stillzeit zwar die Ausnahme — aber jeder Mensch, der ernsthaft über eine Selbsttötung nachdenkt, braucht dringend medizinische und psychotherapeutische Hilfe. Diese psychische Erkrankung ist selten, sie kommt bei etwa 1 von Frauen vor.