Steuererklärung zusammenveranlagung getrennt lebend

Kontakt Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer bei getrennt lebenden Eheleuten? Nach einer Trennung kommt es häufig zum Streit über die Frage, ob Eheleute bzw. Nicht selten wird die Verweigerung des nicht so viel verdienenden Partners als Druckmittel eingesetzt. Dieser erhält hierdurch ein höheres Nettoeinkommen vom Arbeitgeber ausgezahlt, was dem Familien- bzw. Paareinkommen natürlich unterjährig sehr zu Gute kommt. Am Ende des Jahres geben dann beide Partner eine gemeinsame Steuererklärung ab, in der die Einkünfte beider Partner zusammengerechnet und durch zwei geteilt werden, um den für diesen hälftigen Betrag feststehenden Steuersatz zu ermitteln. Dieser niedrigere Steuersatz wird dann auf die zu versteuernden Einkünfte beider Eheleute angewandt. Sind die Einkommen des Paares sehr unterschiedlich hoch, wirkt sich der so genannte Splittingtarif besonders günstig aus. Bei anderen relativiert sich dieser Effekt. Im Falle einer Trennung besteht nun die Möglichkeit, auf eine getrennte Veranlagung zu bestehen. Hiervon profitiert nicht selten der weniger gut verdienende Steuererklärung zusammenveranlagung getrennt lebend, da dieser nun — aufgrund erstmaliger Berücksichtigung seiner persönlichen Freibeträge — auf eine vermeintliche Steuererstattung hoffen darf. Zum Nachteil des anderen, denn dieser verliert den bisher berücksichtigten Freibetrag und den günstigen Splittingtarif, er muss mit einer hohen Nachzahlung rechnen. Für beide Parteien ist dieses Vorgehen also nicht von Erfolg gekrönt. Welches Vorgehen empfiehlt Ihr Lohnsteuerhilfeverein Essen-Rüttenscheid? Besser und viel gerechter ist es, die Steuererklärung für das Jahr, in dem die Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung erfüllt sind, gemeinsam erstellen zu lassen und abzugeben. Sobald der Steuerbescheid ergangen ist, bittet man das Finanzamt um Aufteilung der Steuerschuld. Dann wird insgesamt — z. Diese wird dann in Relation zum jeweiligen Einkommen auf die beiden Parteien aufgeteilt. Der höhere Verdienende zahlt mehr Steuern, der geringer Verdienende nur den Anteil, der auf sein Einkommen entfällt. Keiner von beiden wird übervorteilt und die Gerichte können den Trennungsunterhalt richtig, d. Beiden Parteien ist gerecht und sachgerecht geholfen.