Neue technologien zur energiegewinnung
Textildrachen "Skysails" aus Hamburg Die Textildrachen der Firma Skysails fliegen auf einer Höhe zwischen und Metern. Sie neue technologien zur energiegewinnung automatisch auf. Dann strömt die Luft ein und bläst den Drachen auf zu einem Flügel. Er wird von dem Mast, an dem er hängt, losgelassen und steigt in die Höhe. Dort erzeugt er Strom", erklärt Stephan Wrage, der Geschäftsführer von Skysails. Sobald der Drache die optimale Flughöhe erreicht hat, beginnt er Achten zu fliegen. Die Energieleistung des Drachens gelangt über das Seil nach unten zu einem Generator, der am Boden Strom erzeugt. Für den Geschäftsführer von Skysails, Stephan Wrage, könnten die Drachen ein wichtiger Beitrag zur Energiewende sein. Bildrechte: Umschau MDR Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen Windrädern: Die Material- und Logistikkosten sind gering. Wie einfach der Drachen zu transportieren ist, beschreibt Stephan Wrage: "Unser System kommt in einem Container. Es kann ganz einfach mit dem Schiff, mit einem Lastwagen irgendwohin gebracht werden. Das momentane Ziel: Die Stückzahl erhöhen und die Leistung des Systems sowie die Stabilität verbessern. Denn bisher müssen die Drachen dreimal im Jahr ausgetauscht werden. Aluminium-Drachen "Kitekraft" aus München Auch im Süden Deutschlands wird auf Drachen gesetzt. Die Firma Kitekraft entwickelt seit einen Aluminium-Drachen mit Rotoren. Letztere helfen zunächst beim Starten und Landen — wie bei einer Drohne. In der Luft erzeugen die Rotoren dann den Strom. Maximilian Isensee, der Geschäftsführer der Kitekraft GmbH, erklärt, wie der Strom entsteht: "Wir wandeln die Energie des Windes in Bewegungsenergie des Kites um. Wenn man den Kite fliegen lässt und Wind weht, will er ja immer schneller und schneller werden. Was wir dann mit den Rotoren machen ist, wenn wir Energie produzieren, wir bremsen ihn im Endeffekt ab und nehmen damit Energie aus diesem Flug raus. Das Start-up Kitekraft wurde von einer Studiengruppe der TU München entwickelt. Das funktioniert nur durch eine geeignete Fluggeschwindigkeit. Das ist anders als bei herkömmlichen Windrädern. Diese arbeiten mit Umgebungsgeschwindigkeiten. Der erzeugte Strom wird über ein Seil, an dem der Drachen befestigt ist, zur Bodenstation geschickt und dort eingespeist oder gespeichert.