Ct kontrastmittel nebenwirkungen schilddrüse

Seltene Nebenwirkungen der jodhaltigen Kontrastmittel: Lyell-Syndrom, Jod-Mumps Speicheldrüsenschwellung. Niereninsuffizienzbekannte Kontrastmittelallergie, manifeste Hyperthyreose, Exsikkose. Prophylaxe der Nebenwirkungen der jodhaltigen Kontrastmittel Vermeidung ct kontrastmittel nebenwirkungen schilddrüse Nephrotoxizität: besonders bei Patienten mit Exsikkose ist die Infusionstherapie vor und nach Kontrastmittelgabe wichtig und kann ein akutes Nierenversagen vermeiden. Die Gabe von Acetylcystein als Antioxidans ist umstritten: mg 1—0—1 am Tag der Untersuchung und am Tag vor der Untersuchung 4 Gaben. Vermeidung einer Hyperthyreose: bei normalen TSH- und Schilddrüsenhormonen ist eine gefahrlose Kontrastmittelgabe möglich. Die Gefahr einer jodinduzierten Hyperthyreose besteht bei einer latenten Hyperthyreose supprimiertes TSH bei normalen Schilddrüsenhormonen bzw. Die Prophylaxe der Hyperthyreose wird durch eine Blockierung der Jodaufnahme von der Schilddrüse erreicht. Zur Blockierung der Jodaufnahme werden Perchlorat 20 Trpf. Irenat 1—1—1 p. Die Blockierung wird 1 Tag vor der KM-Gabe begonnen und 2 Wochen nach KM-Gabe fortgeführt. Im weiteren Verlauf sind Kontrollen der Schilddrüsenhormone notwendig. Bei einer manifesten Hyperthyreose ist die elektive Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel kontraindiziert. Bei vitaler Indikation kann nach Rücksprache mit einem Endokrinologen und entsprechender Prämedikation KM gegeben werden. Prämedikation bei allergischem Risikoprofil: Indikation für eine Prämedikation besteht bei Kontrastmittelreaktionen in der Anamneseevtl. Folgende Kombinationen sind sinnvoll: Orale Prämedikation: Beginn der Medikation 12 h vor KM-Gabe: Prednisolon 30 mg 12 h, 6 h, und 1 h vor KM-Gabe, Dimetindin Fenistil 1 mg p. Die Gabe von Prednisolon kurz vor der Untersuchung ist wahrscheinlich zu spät, besser ist die orale Prämedikation. Dosierung der jodhaltigen Kontrastmittel Die Dosierung von jodhaltigem Kontrastmittel bezieht sich auf die Jodmenge.