Bundesfreiwilligendienst im rentenalter
Haufe Online Redaktion Bild: MEV Verlag GmbH, Germany Geheimtipp unter rüstigen Senioren: der Bundesfreiwilligendienst Der GKV-Spitzenverband hat klargestellt, welcher Schlüssel für Altersrentner im Bundesfreiwilligendienst zu verwenden ist. Die Frage war aus der Praxis entstanden, weil zunehmend auch ältere Menschen ehrenamtlich tätig sind. Einen Bundesfreiwilligendienst BFD können grundsätzlich Menschen jeden Alters leisten. Aus der Praxis heraus treten daher auch für die Entgeltabrechner Fragen auf, über die man sich zuvor nie Gedanken machen musste. Denn nicht wenige der BFD-Leistenden Bufdis sind rüstige Altersrentner und Versorgungsempfänger. Versicherungsfreiheit bei Rentenbezug? Daraus ergeben sich einige versicherungsrechtliche Besonderheiten: In der Rentenversicherung sind diese Personen aufgrund des Rentenbezuges in der Regel versicherungsfrei. Ungeachtet der Versicherungsfreiheit hat der Arbeitgeber in diesen Fällen seinen Beitragsanteil zu zahlen - das ist bei Bufdis nicht anders als bei allen anderen arbeitenden Altersrentnern. Das gilt ebenso in der Arbeitslosenversicherung. Die Teilnehmer am BFD sind nach Erreichen der Regelaltersgrenze arbeitslosenversicherungsfrei; auch hier muss der Arbeitgeber seinen Beitragsanteil dennoch zahlen. Abweichender PGR für Senioren-Bufdis Insbesondere war auch fraglich, welcher Personengruppenschlüssel PGR für die SV-Meldungen zu verwenden ist. Grundsätzlich ist für die Teilnehmer am BFD ab dem 1. Der PGR signalisiert der Krankenkasse u. Teilnehmer am BFD, die eine Vollrente wegen Alters beziehen, sind allerdings nicht mit dem PGRsondern mit PGR zu schlüsseln. Dieser Schlüssel kennzeichnet versicherungsfreie Altersvollrentner bundesfreiwilligendienst im rentenalter Versorgungsbezieher wegen Alters und ist vorrangig zu verwenden, sobald diese Konstellation zutrifft. Das gilt auch für Bufdis, die eine entsprechende Versorgung einer berufsständischen Versorgungseinrichtung bzw. Das hat sich scheinbar gelohnt und die anfängliche Skepsis war wohl unbegründet: Zwar ist nach wie vor die Mehrheit der Teilnehmer unter 27, doch insgesamt zählen bundesweit bereits über 1. Vielfach arbeiten die Senioren-Bufdis in Einrichtungen für behinderte Menschen, in Bildungs- und Kulturprojekten oder im Naturschutz. Schlagworte zum Thema: Meldeverfahren.