Durchschnittliche miete dresden

Dresden und Radebeul Neuer Bereich Besonders in Neu- und Plattenbauten sind die Mieten in den vergangenen zwei Jahren in Dresden gestiegen. Der Mieterverein befürchtet, dass viele Vermieter in Dresden die Mieten ihrer Wohnungen erhöhen. Der neue Mietspiegel macht es möglich. JanuarUhr Der aktuelle Mietspiegel zeigt: Wohnen in Dresden wird immer teurer. Der Mieterverein Dresden rechnet mit weiter steigenden Mieten, denn der neue Mietspiegel bildet die rechtliche Grundlage dafür. In Leipzig kommt im Sommer ein neuer Mietspiegel. Der Mieterverein Dresden rechnet damit, dass Vermieter die Preise anziehen. Über eine Onlineplattform kann die ortsübliche Vergleichsmiete für die eigene Wohnung leicht selbst berechnet werden. In Leipzig gilt noch bis Juni der Mietspiegel von Das Wohnen in Dresden wird immer teurer, wie der neue Mietspiegel zeigt. Demnach sind die Mieten in Dresden in den vergangenen zwei Jahren um rund 5,8 Prozent durchschnittliche miete dresden. Im Durchschnitt zahlen Mieterinnen und Mieter mittlerweile mehr als sieben Euro pro Quadratmeter. Vor zwei Jahren kostete der Quadratmeter im Schnitt noch 6,67 Euro. Dresdner Mieterverein rechnet mit Mieterhöhungen Der Dresdner Mieterverein erwartet, dass die Preise dieses Jahr nochmals um drei bis sechs Prozent steigen werden. Viele Wohnungseigentümer würden wahrscheinlich die Möglichkeit nutzen, die Kaltmiete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete anzuheben, sagte Jurist Florian Bau MDR SACHSEN. Vermieter dürfen die Miete erhöhen, wenn sie unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen: "Die Wohnungswirtschaft in Dresden wird genau darauf durchschnittliche miete dresden und prüfen, was jetzt mit dem neuen Mietspiegel möglich ist. Ich gehe davon aus, dass in sehr naher Zukunft davon Gebrauch gemacht wird. Nichtsdestotrotz sei es wichtig, einen Mietspiegel zu haben. Was ist der Dresdner Mietspiegel? Der Mietspiegel gibt eine Übersicht über die üblicherweise gezahlten Mieten im Erhebungsmonat Aprilwie sie in den letzten sechs Jahren neu vereinbart oder geändert worden sind. Er weist damit die ortsübliche Vergleichsmiete aus. Für Vermieter gilt ein qualifizierter Mietspiegel als vorrangiges Begründungsmittel im Mieterhöhungsverfahren. Wird ein neuer Mietvertrag abgeschlossen, darf die Miete in Dresden nicht mehr als zehn Prozent über der im Mietspiegel ausgewiesenen ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Stadt Dresden Sozialamt über die Gründe für die hohen Mieten Wie das Dresdner Sozialamt auf Anfrage von MDR SACHSEN mitteilte, seien die Mieten besonders bei Neu- und Plattenbauten gestiegen. Als Gründe dafür werden unter anderem die schon zu Jahresbeginn sehr hohen Kosten im Bauwesen genannt, aber auch fortlaufende Modernisierungsarbeiten an Plattenbauten. Weniger stark gestiegen seien die Mieten im Altbau und im Bestand.